Goldschmuck ist nicht nur hübsch anzusehen, für manche Menschen gilt er auch als eine wertbeständige Geldanlage. Doch ist dies wirklich so? Man kann sagen, dass eine Anlage in Goldmünzen oder Geldbarren rentabler ist als der Kauf von Goldschmuck.
Bei Goldschmuck zahlt der Käufer neben dem Materialwert des Schmuckstücks auch das handwerkliche Geschick des Goldschmieds, das Design und in manchen Fällen den Namen des Herstellers mit. All diese Dinge werden bei einem späteren Verkauf aber nicht beachtet, hier zählt meist nur der reine Materialwert. Die einzige Ausnahme bilden vielleicht Schmuckstücke bekannter Designer, die es zu einem gewissen Ruhm gebracht haben.
Gerade bei einem Kauf von Goldschmuck im Ausland muss man auch darauf achten, dass sich keine Fälschungen darunter befinden, sonst kann es bei einem späteren Verkauf unliebsame Überraschungen geben. Doch auch bei einem seriösen Juwelier gibt es bei Goldschmuck gravierende Unterschiede. Diese kann man aus dem Prägestempel ersehen, der sich auf jedem Schmuckstück aus Gold befindet. Je geringer die dort eingeprägte Zahl ist, um so geringer ist auch der Goldgehalt des Schmucks. Mögliche Legierungen sind 333, 545, 750 und 999.
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